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am 26. Dez. 2018

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26.12.   CROSS-RACE

Frank und Lang
Mathias Frank und Pirmin Lang stehen beide im Aufgebot für die morgen Dienstag beginnende Tour de Romandie. Während Mathias genau für solche Rundfahrten von IAM Cycling ins Team geholt wurde, erhielt Pirmin das Aufgebot erst heute Montagmorgen, nachdem Teamkollege Patrick Schelling krankheitsbedingt Forfait geben musste.


Die beiden Radprofis des VC Pfaffnau-Roggliswil Mathias Frank und Pirmin Lang stehen diese Woche gemeinsam an der Startlinie der Tour de Romandie. Zusammen mit fünf anderen Schweizern und einem Österreicher wollen die beiden im Trikot von IAM Cycling für Aufsehen sorgen.

Am Dienstagnachmittag fällt in Ascona der Startschuss zur Tour de Romandie, welche dann am nächsten Sonntag in Neuchâtel mit einem Einzelzeitfahren zu Ende gehen wird. Und wie am kommenden Sonntag, messen sich die Rennfahrer auch morgen in Ascona im Kampf gegen den Sekundenzeiger.
Wie es bei Rundfahrten oft der Fall ist, steht auch hier am ersten Tag ein Prologzeitfahren über 5.6 Kilometer auf dem Programm. Etwas, was in der Vergangenheit nicht unbedingt die Stärke von Mathias Frank war. Der gebürtige Roggliswiler hat im Winter aber konsequent an seinen Qualitäten als Zeitfahrer gearbeitet und klare Fortschritte gemacht. Deshalb und auch dank seiner aktuell tollen Form freut sich Frank auf den Start. „Wir haben eine starke Mannschaft, sind alle sehr motiviert und kennen die Strecken. Zudem ist die Tour de Romandie für uns als Schweizer Mannschaft mit einem Genfer Sponsor quasi unser Heimrennen. Unser Ziel ist es, mit einem Fahrer in den Top-5 der Gesamtwertung zu landen. Wer das ist, werden wir sehen. Zusätzlich zu mir sind auch Reichenbach und Wyss in einer tollen Verfassung und top motiviert.“

Während Mathias also sicher zu den Fahrern gehört, die in der Rangliste vorne mitmischen können, geht Pirmin Lang ganz klar mit anderen Absichten an den Start. „Ich freue mich auf dieses Rennen in der Schweiz, auch wenn ich vorgängig hauptsächlich für den Support meiner Teamkollegen im Einsatz sein werde.“ Pirmin, der nach einem bakteriellen Infekt am Ellbogen und Unterarm in seiner Saisonvorbereitung entscheidend zurückgeworfen wurde, kommt langsam wieder in Form. Zuletzt präsentierte sich der gebürtige Pfaffnauer mit seinen langen Fluchten in den Spitzengruppen der Ardennenklassiker Amstel Gold Race und Lüttich-Bastogne-Lüttich. „Nach meinem Effort bei Lüttich-Bastogne-Lüttich hatte ich mich auf ein paar ruhigere Tage gefreut. Und nun bis ich als Ersatz nachgerückt. Es wird sicher nicht einfach aber ich freue mich auf diese Rundfahrt. Ich werde mein Bestes geben, um Mathias und die anderen bestmöglich zu unterstützen.“

Streckenmässig interessant sind nach dem Prolog vor allem die Etappen eins, drei und fünf. Und obwohl am zweiten Tag der Simplonpass und 17 Kilometer vor dem Ziel in Sion die Bergwertung von Lens auf dem Programm stehen, dürfte hier noch nicht allzu viel passieren. Für Mathias Frank ist die dritte Etappe am Freitag von Le Bouveret nach Aigle die entscheidende Königsetappe. „ Die vier Bergwertungen der ersten Kategorie werden das Rennen ziemlich schwer machen. Und da es nach dem letzten Bergpreis in Villars-sur-Ollon nur noch runter ins Ziel geht, wird hier sicher einiges los sein. Diese Etappe habe ich mir im Training genau angeschaut.“ Schliesslich ist dann noch das 18.5 km lange Einzelzeitfahren am letzten Tag. Da dieses nicht allzu lang ist, ist mit einer guten Leistung vieles möglich. „Ich fühle mich wirklich gut. Das seit Saisonbeginn tolle Wetter, der erste Saisonsieg im März und die super Stimmung in meiner neuen Mannschaft sind alles Faktoren, die sich im Moment im Guten auf meine Form und Motivation auswirken. Ich habe mir die Tour de Romandie als eines meiner Ziel gesetzt und will mich auch entsprechend in Szene setzen. Einfach wird es allerdings nicht.“ Denn nebst dem Streckenplan hat auch die Startliste der diesjährigen Tour de Romandie ein paar Highlights zu bieten. So sind beispielsweise Tour-de-France-Sieger Chris Froome, sein Edelhelfer Richie Porte, der Weltmeister und letztjährige Sieger der Tour de Suisse Rui Alberto Costa, Mathias’ letztjähriger Teamkollege Tejay van Garderen, Vincenzo Nibali, Michal Kwiatkowski und viele weitere starke Fahrer am Start.

Bericht: Thomas Winterberg

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