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Strassenrennen

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GP Luzern
am 11. Mai 2019

CROSS-RACE

Cross-Race
GP Luzern
am 26. Dez. 2018

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09.05.   Mittwochabendrennen
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26.12.   Cross-Race GP Luzern

TourDeRomandie040Die beiden Radprofis des VC Pfaffnau-Roggliswil, Mathias Frank und Pirmin Lang verpassten an der Tour de Romandie das Podest nur knapp. Bei Frank fehlten am Ende 12 Sekunden in der Gesamtwertung und bei Lang drei Kilometer auf der zweiten Etappe.

 

Mathias Frank und Pirmin Lang sorgten an der Tour de Romandie letzte Woche für äusserst spannende Momente. Als es vor einer Woche am letzten Dienstag mit dem Prolog in Ascona losging, lagen beide noch im Mittelfeld. Frank mit 20 Sekunden und Lang mit 27 Sekunden Rückstand. Einen Tag später sorgte dann das Wetter für Umstände, als die Etappe aufgrund des schlechten Wetters kurzerhand gekürzt wurde und erst nach dem Simplonpass gestartet werden konnte. Dann aber folgten die tollen Darbietungen der beiden Profis aus dem Wiggertal. Den Anfang machte der gebürtige Pfaffnauer Pirmin Lang. Auf dem 167 Kilometer langen Teilstück von Sion nach Montreux setzte er sich zusammen mit Martin Kohler ab und präsentierte sich während über 163 Kilometern an der Spitze. Erst drei Kilometer vor dem Ziel wurden die beiden Führenden vom heranjagenden Spitzenfeld wieder gestellt. „Wie in den letzten Wochen schon des Öfteren, war ich wieder in der Fluchtgruppe unterwegs. Schade, dass es nicht geklappt hat. Es war wirklich knapp. Dennoch bin zufrieden mit meiner Leistung. Wenn man die Umstände vor der Rundfahrt und die Tatsache, dass ich als Ersatzfahrer gestartet bin, berücksichtigt, dann habe ich meinen Job ganz gut gemeistert“, so Lang’s Fazit nach dem abschliessenden Zeitfahren am Sonntag.

TourDeRomandie118Mathias Frank legte seinen Grundstein auf der schwierigen Bergetappe am letzten Freitag von Le Bouveret nach Aigle über 180 Kilometer. Im letzten von vier Anstiegen der ersten Kategorie zeigte er sich aktiv und musste nur Chris Froome und Simon Spilak ziehen lassen. Dahinter erreichte er das Ziel zusammen mit Weltmeister Rui Costa auf Rang sechs und verbesserte sich damit auf Platz fünf in der Gesamtwertung. Der Showdown folgte dann im 18.5 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Neuenburg. Die Ausgangslage war extrem spannend. Während Spilak und Froome an der Spitze nur um eine Sekunde getrennt waren, entbrannte hinten zwischen Costa, Nibali, Frank, Intxausti und Fuglsang ein Kampf um Rang 3, da sie allesamt innerhalb von nur 12 Sekunden lagen. Der gebürtige Roggliswiler zeigte einen starken Auftritt im Kampf gegen die Uhr, wurde Zehnter der letzten Etappe und büsste dabei nur knapp mehr als eine halbe Minute auf das Spitzenduo Chris Froome und Zeitfahrweltmeister Tony Martin ein. Dank dieser Leistung konnte er noch am Italiener Nibali vorbeiziehen und wurde letztendlich sehr guter Vierter in der Gesamtwertung der Tour de Romandie. „Vor dem Start der Rundfahrt hätte ich sofort für diesen vierten Platz unterschrieben. Nun bin ich um zwölf Sekunden am Podest vorbeigeschrammt. Das ist schon ein wenig schade. Trotzdem kann ich damit aber sicher zufrieden sein. Es war dennoch eine super Rundfahrt“, erzählt Frank in Neuenburg.

Schliesslich war die Westschweizer Rundfahrt auch sehr stark besetzt. Die ersten drei Plätze gingen genau gleich wie im letzten Jahr an Chris Froome (ebenfalls Sieger der letztjährigen Tour de France), Simon Spilak und Rui Costa (Weltmeister und TdS-Sieger 2013). Und mit Vincenzo Nibali liess Frank am Ende sogar den letztjährigen Zweiten der Vuelta hinter sich. „Wir haben unser Ziel erreicht. Top-5 war die Vorgabe und nun bin ich Vierter. In der Teamwertung haben wir uns mit IAM Cycling Platz zwei gesichert. Sicher sehr gut, denn schliesslich sind wir immer noch nur eine Pro Continental Team“, so Mathias Frank weiter.

Für den gebürtigen Roggliswiler ist nun eine kurze Pause angesagt. Danach soll ein Trainingslager in der Höhe folgen, bevor es dann Ende Mai voraussichtlich mit der Bayern-Rundfahrt wieder weiter geht. Der Fahrplan in Hinblick auf die Tour de Suisse und Tour de France stimmt also. Ebenfalls eine kurze Verschnaufpause nach Tour de Romandie und Ardennenklassikern gönnt sich Pirmin Lang. Wann und wo er das nächste Mal startet, ist im Moment noch nicht ganz klar.

 

Text: Thomas Winterberg

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