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GP Luzern

Strassenrennen
wieder in 2019

CROSS-RACE

am 26. Dez. 2018

Events in 2018

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26.12.   CROSS-RACE
BernerRdF14PodestPirmin Lang sichert sich an der Berner Rundfahrt in Lyss seinen ersten Podestplatz in dieser Saison und bestätigt damit den Aufwärtstrend seiner Form.

Wie bereits im letzten Jahr zählte die Berner Rundfahrt auch 2014 zur UCI Europe Tour. Und ebenfalls wie im letzten Jahr ging auch diesmal der Sieg ans Schweizer IAM Cycling Team. Der Österreicher Matthias Brändle im Trikot der Genfer Mannschaft setzte sich nach 170 km im Zweiersprint gegen Simon Zahner durch. 21 Sekunden dahinter gewann Pirmin Lang den Sprint einer fünfköpfigen Verfolgergruppe. Der gebürtige Pfaffnauer zeigte sich nach einem hektischen Rennen zufrieden und erklärte, warum dieses Endergebnis eine Pflichtaufgabe war: „Ich bin froh, mit einem solchen Resultat die Frühlingsrennen abzuschliessen. Da wir von IAM Cycling als einzige Mannschaft einen Pro-Continental-Status hatten, waren wir natürlich unter Zugzwang. Alle schauten nur auf uns. Es war oft ein „Stop-and-Go“. Am Ende hat es aber geklappt und wir konnten mit Matthias Brändle den Sieg aus dem Vorjahr verteidigen. Dahinter sicherte ich mir dann noch Rang drei im Sprint der Verfolger.“

BernerRdF14SprintVor allem die Schlussrunde der Berner Rundfahrt hatte es in sich. Vor dem letzten Anstieg lag Brändle zusammen mit fünf Fahrern noch an der Spitze und hinten kontrollierte Lang mit seinen Teamkollegen das Feld. Als dann aber am Berg vorne in der Gruppe die Entscheidung gesucht wurde, stellte Lang aus der Ferne fest, dass Brändle nicht mehr mithalten konnte. „Da war mir klar, dass wir jetzt reagieren mussten. Sonst wäre der Sieg weg gewesen“, beschreibt Lang die Situation. Er forcierte zusammen mit den Teamkollegen das Tempo und so wurde die ganze Situation bis nach dem Berg wieder neutralisiert. „In der Abfahrt konnte sich dann Brändle aber völlig unerwartet noch einmal absetzen. Niemand reagierte und weg waren er und Zahner.“ Auch hinten entstanden wieder Lücken. Im Finale liess dann Pirmin Lang seine Sprintqualitäten aufblitzen uns sicherte sich deutlich den dritten Rang.

Ein toller Erfolg für den gebürtigen Pfaffnauer, der langsam aber sicher immer besser in Fahrt kommt und bereits in den Ardennen Ende April und kürzlich an der Tour de Romandie eine tolle Leistung gezeigt hatte. Der Formrückstand, mit dem er seit anfangs Jahr nach einer hartnäckigen bakteriellen Entzündung an Ellbogen und Unterarm zu kämpfen hatte, scheint damit aufgeholt zu sein. „Ich kann nun wirklich sagen, dass es wieder so läuft, wie es soll. Die ganze Verletzungsgeschichte ist endlich vorbei und ich habe nun wieder richtig Druck auf dem Pedal. Die langen Fluchtversuche in den Ardennen und an der Tour de Romandie haben da sicher auch einen entscheidenden Faktor in die richtige Richtung mitgespielt. Denn das gewisse Etwas kann man einfach nicht trainieren. Das holt man sich nur mit den Rennen“, erzählt ein erleichterter Pirmin Lang.

Für ihn gibt’s nun eine kurze Rennpause. Mit gezieltem Training will er jetzt die Form behalten und teilweise noch verfeinern. Als nächstes startet er Ende Mai voraussichtlich als Helfer bei der Belgien-Rundfahrt. Danach freut er sich bereits jetzt auf einen Start beim Grossen Preis des Kantons Aargau in Gippingen und wenn es weiterhin rund läuft, ist für ihn nach wie vor ein Start bei der Tour de Suisse noch möglich. Die teaminterne Selektion dazu wird im Juni gemacht. 

Hier gibt's ein kurzes Statement von Pirmin nach seinem Podestplatz. (Audioboo via IAM Cycling)

 

Nebst Pirmin Lang sorgte noch ein zweiter Pfaffnauer für ein tolles Resultat. Es ist Amateur David Tschan. Im Rennen der Amateure verpasste er das Podest als Fünfter nur knapp. Dank diesem tollen Resultat ist er im Moment auf bestem Weg, die Elitequalifikation zu schaffen.

 

Bericht: Thomas Winterberg 

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