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CROSS-RACE

am 26. Dez. 2018

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26.12.   CROSS-RACE
bayern rundfahrt 2014 etappe 2 01 2 Mathias Frank gewann letzte Woche die Königsetappe der Bayern-Rundfahrt, war danach zwei Tage im gelben Leadertrikot unterwegs und wurde am Ende sehr guter Zweiter im Gesamtklassement.

Die fünftägige Rundfahrt war ursprünglich als letzte Vorbereitung für die Tour de Suisse, die nationalen Meisterschaften und die Tour de France geplant. Vor der Bayern-Rundfahrt wusste Mathias nicht genau, wie es um seine Form steht, da er seit der Tour de Romandie fast einen Monat kein Rennen mehr bestritten hatte. Die Standortbestimmung ist aber definitiv geglückt. Lange sah es allerdings nicht nach einem solchen Triumpf aus. Wie schon auf der ersten Etappe war das Wetter auch am zweiten Tag alles andere als angenehm. Kühle Temperaturen und Regen machten den Rennfahrern das Leben zusätzlich schwer. “Ich hatte gestern auf der ersten Etappe ziemlich gefroren und auch heute hatte ich zu Beginn kein gutes Gefühl”, erzählt er nach der zweiten Etappe. Als Mathias dann rund 20 Kilometer vor dem Ziel auch noch stürzte, war die Moral wortwörtlich am Boden. “Im ersten Moment musste ich mich sammeln und wusste nicht recht, wie weiter. Als ich dann aber sah, wie mein Teamkollege Heinrich Haussler im Leadertrikot auf mich wartete und mich motivierte, wusste ich, dass wir weitermachen mussten.” Schliesslich schaffte er zusammen mit Haussler den Anschluss ans Feld kurz vor dem Schlussanstieg wieder. Und gleichzeitig war auch der Knoten geplatzt. Drei Kilometer vor dem Ziel versuchte Mathias im steilsten Abschnitt sein Glück und attackierte. “Ich schaffte es, eine genug grosse Lücke rauszufahren und konnte den Vorsprung bis ins Ziel verwalten. Ein tolles Gefühl. Ich bin sehr zufrieden und hätte nicht gedacht, dass meine Form jetzt schon so gut ist.

bayern rundfahrt 2014 etappe 2 04 Das Einzelzeitfahren über 25 Kilometer musste nun entscheiden. Die Abstände waren knapp. Dennoch war es eine lösbare Aufgabe für Mathias. Die nächsten Verfolger waren im Zeitfahren nicht zwingend besser als Frank einzustufen. Einzig der Waliser Geraint Thomas lauerte mit nur 14 Sekunden Rückstand gefährlich nahe und wurde schliesslich seiner Favoritenrolle als starker Zeitfahrer auch gerecht.

Am Ende fehlten Mathias Frank 19 Sekunden zum Gesamtsieg an der Bayern-Rundfahrt. Dem verpassten Triumpf in Bayern trauert Frank aber keineswegs hinterher: „Ich bin mit dem Ausgang der Bayern- Rundfahrt sehr zufrieden. Ich wusste bereits vor dem Zeitfahren, dass Geraint Thomas sehr gefährlich werden könnte. Schliesslich hatte er vor dem Kampf gegen die Uhr nur 14 Sekunden Rückstand.“ Der Waliser ist ehemaliger Weltmeister und Olympiasieger auf der Bahn und ein entsprechend starker Zeitfahrer. Kommt hinzu, dass die Strecke des Zeitfahrens mehrheitlich flach war und somit den Fähigkeiten von Mathias Frank eher weniger entsprach. Dennoch zeigte er eine starke Leistung. „Ich habe in den letzten Monaten daran gearbeitet, mich im Zeitfahren zu verbessern und ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin. Mit dem Zeitfahren in Bayern bin ich auf jeden Fall zufrieden.“ Zufrieden darf er auch sein. Schliesslich fuhr er die sechstschnellste Tageszeit und war zudem fast eine halbe Minute schneller als Fabian Cancellara. Und auch wenn der Berner gerade erst aus seiner Pause zurückgekehrt und mitten im Aufbau ist, ist das dennoch eine tolle Leistung. „Ich trauere dem Gesamtsieg überhaupt nicht hinterher“, erzählt Mathias Frank. „Für mich ist es viel wichtiger, diesen tollen Etappensieg geholt zu haben. Damit konnte ich zusätzliche Motivation tanken. Mein Fahrplan in Richtung Tour de Suisse, den Schweizermeisterschaften in Roggliswil und der Tour de France stimmt. Die Bayern-Rundfahrt wird mir sicherlich noch einmal ein wenig Schub verleihen und ich freue mich auf die nächsten Rennen.“ Als nächstes folgt wie erwähnt eines der grossen Highlights. Vom 14. bis 22. Juni startet Mathias Frank an der Tour de Suisse und will dabei an die gelben Tage im letzten Jahr anknüpfen.

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Bericht: Thomas Winterberg

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