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GP Luzern

Strassenrennen
wieder in 2019

CROSS-RACE

am 26. Dez. 2018

Events in 2018

09.05.   Mittwochabendrennen
17.05.   Radtest 1. Lauf
19.05.   Radtest 2. Lauf
03.11.   Afeno Quer und Bike Cup
26.12.   CROSS-RACE
Während Elitefahrer Till Dreier am letzten Sonntag in Steinmaur den Sprung auf Podest schaffte, verpasste Doris Schweizer das Treppchen der besten drei auf der dritten Etappe des Frauen-Giro nur knapp.

 

Till Dreier zeigte sich nach seinem dritten Platz beim Rundstreckenrennen in Steinmaur sehr zufrieden. „Bisher konnte ich in dieser Saison noch keine Topresultate abliefern. Dieser Podestplatz ist eine Bestätigung, dass ich nach wie vor, an der Spitze mitfahren kann“, freute sich Dreier nach dem Rennen. Den Grundstein für seinen Podestplatz legte er bereits nach rund sieben Kilometern. Zu absolvieren waren 18 Runden à 5.8 km. Nachdem der Elitefahrer vom Team Hörmann in der ersten Runde noch etwas Mühe hatte, ging er gleich zu Beginn der zweiten Runde in die Offensive und schloss zusammen mit Fabian Lienhard zu Nico Bruengger auf, der kurz zuvor alleine attackierte. Das Trio harmonierte super zusammen und verwaltete den Vorsprung in der Folge über die gesamte Renndistanz. Die lange Fahrt an der Spitze war aber kräfteraubend. Als die drei Führenden zwei Runden vor Schluss noch zwei Minuten Vorsprung hatten, attackierte zunächst Lienhard. Till Dreier war aufmerksam und ging seinerseits direkt in den Gegenangriff. Bruengger und Leinhard, die beide für das EKZ Racing Team fahren, spannten aber zusammen, neutralisierten Dreier und distanzierten ihn schliesslich mit einem erneuten Angriff. Während die beiden den Sieg unter sich ausmachten, am Ende gewann Lienhard vor Bruengger, kämpfte Dreier hinten noch um das Podest. Mit letzter Kraft rettete er 15 Sekunden vor den ersten Verfolgern ins Ziel und sicherte sich so seinen ersten Elite-Podestplatz in der laufenden Saison.

Das Podest knapp verpasst hatte Doris Schweizer auf der dritten Etappe des Giro d'Italia Femminile. Etwas mehr als eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften zu Hause in Roggliswil, wo sie sich die bronzene Auszeichnung holte, zeigte Schweizer in Italien ein starkes Rennen. Auf dem dritten Teilstück von Caserta nach San Donato Val di Comino über 125.3 km schaffte sie den Sprung in eine grössere Fluchtgruppe. Da Schweizer von ihrer Mannschaft Astana BePink alleine und viele andere mehrfach vertreten waren, musste sie in der Fluchtgruppe etwas mehr arbeiten. Reserven, die am Ende für das Podest fehlten. „Im Finale war es sehr knapp. Vor dem kurzen Schlussanstieg hatten wir noch 10 Sekunden Vorsprung und schliesslich waren es nur noch vier von uns, die sich vor dem Feld ins Ziel retten konnten.“ 20 Sekunden hinter der Siegerin und nur vier Sekunden hinter dem Podest überquerte Schweizer die Ziellinie als tolle Vierte. „Schade, dass es knapp nicht aufs Podest gereicht hat. Ich bin aber auch mit diesem vierten Platz mehr als nur zufrieden“, freute sich Doris Schweizer über ihr tolles Resultat beim Giro d’Italia der Frauen.

 

Bericht: Thomas Winterberg

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