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GP Luzern

Strassenrennen
wieder in 2019

CROSS-RACE

am 26. Dez. 2018

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19.05.   Radtest 2. Lauf
03.11.   Afeno Quer und Bike Cup
26.12.   CROSS-RACE
Vom Mittwoch bis Sonntag startete Doris Schweizer an der Tour de Bretagne und feierte dabei ihren ersten Saisonsieg. Nach einem Tag im Maillot Jaune beendete sie die Rundfahrt schliesslich als tolle Gesamtdritte.

Endlich konnte Doris Schweizer ihren ersten Sieg in diesem Jahr feiern. Und dies gleich auf internationalem Parkett während der ersten Etappe der Tour de Bretagne. Einen Tag zuvor im Prolog der Rundfahrt verpasste Schweizer die Top-Ten als Elfte knapp. Auf der ersten Etappe am Donnerstag über 120.8 km zeigte sie dann eine tolle Vorstellung. 55 km vor dem Ziel attackierte Schweizer und konnte sich zusammen mit zwei anderen Fahrerinnen vom Feld absetzen. Rund 30 km vor dem Ziel griff sie erneut an und wurde so auch ihre beiden Begleiterinnen los. In der Folge konnte sie ihren Vorsprung verwalten und feierte mit einem Vorsprung von 11 Sekunden ihren ersten Saisonsieg. Da Schweizer einen Tag zuvor im Prolog nur 6 Sekunden Rückstand hatte, übernahm sie so auch gleich das gelbe Trikot der Gesamtführenden. „Ich bin unglaublich erschöpft und kann es noch gar nicht fassen. Es ist wie in einem Traum und ich hoffe, dass ich dieses Trikot verteidigen kann“, erzählte Schweizer nach dem Sieg.


Daraus wurde aber leider nichts. Einen Tag später im Einzelzeitfahren zeigte sie als Etappenneunte zwar erneut eine tolle Leistung, musste die Gesamtführung aber knapp abgeben. Und auch auf den letzten beiden Etappen blieb Schweizer aktiv und hoffte weiter auf eine Möglichkeit, das Trikot wieder zurückzuholen. Beide Teilstücke beendete Schweizer als Sechste. Für den Gesamtsieg reichte dies nicht mehr. Aber mit ihrer aktiven Fahrweise und der Zusammenarbeit mit der Erst- und Zweitplatzierten schaffte sie am letzten Tag als Gesamtdritte immerhin noch den Sprung Rundfahrtpodest. Einen Podestplatz sicherte sie sich auch in der Punktewertung. Dank den starken Resultaten während der ganzen Rundfahrt wurde Doris Schweizer dort Gesamtzweite. „Ich bin sehr glücklich, wie es gelaufen ist. Ab und zu wird man also doch belohnt, wenn man aktiv fährt und etwas wagt. Ganz so risikolos war meine Attacke auf der ersten Etappe ja nicht gewesen“, bilanzierte Schweizer am Ende der Rundfahrt zufrieden.

 

Bericht: Thomas Winterberg

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