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am 26. Dez. 2018

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26.12.   CROSS-RACE
Marco Christen und Lukas Winterberg starteten am vergangenen Wochenende am Schötzer 24-Stundenrennen mit einem Podestplatz als Ziel. 24 Stunden später waren sie überlegene Sieger mit 17 Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Nebst diesen beiden schafften aber noch weitere Fahrer vom VC Pfaffnau-Roggliswil aufs Schötzer Podest.

Das 22. Schötzer 24-Stundenrennen ist am Wochenende erfolgreich über die Bühne gegangen. Marco Christen, ehemaliger Elitefahrer des VC Pfaffnau-Roggliswil, und Lukas Winterberg bildeten zusammen mit Jeremias Marti (Gettnau, VC Schötz) und Adrian Muri (Schenkon, VC Sursee) ein Vierer-Team. Die Mannschaft Weishaupt Cycles zeigte eine sehr starke Leistung und konnte in ihrer Kategorie bei teilweise schwierigen Bedingungen einen überlegenen Sieg einfahren. Obwohl für die Entscheidung eigentlich 24 Stunden zur Verfügung gestanden wären, fiel diese bereits wenige Sekunden nach dem Start. Der Roggliswiler Lukas Winterberg, der sich schnelle Starts aus dem MTB und dem Querfeldein gewohnt ist, ging als Erster seines Teams auf die Strecke und drückte gleich mächtig aufs Tempo. „Ich wollte einfach mal sehen, wie die anderen Viererteams so drauf sind. Ich hatte nie vor, bereits von Beginn an wegzufahren“, schildert Winterberg den Start. „An der ersten Steigung zog ich mein Tempo durch und als ich die Führung abgab, fuhr Marcel Achermann, späterer Sieger bei den Mixed-Teams, in vollem Tempo an mir vorbei. Ich ging in seinen Windschatten und so setzten wir uns bereits in der ersten Runde endgültig vom Rest ab.“ Am Ende absolvierten die vier Fahrer von Weishaupt Cycles die fünf Kilometer lange Rennstrecke 127 Mal und bewältigen so total 635 Kilometer und beinahe 9‘000 Höhenmeter. Die Tatsache, dass die Mannschaft ohne grössere Schwierigkeiten und Stürzen durchkam, trug zusätzlich dazu bei, dass der Vorsprung im Ziel mit 17 Runden oder umgerechnet 85 Kilometern doch sehr deutlich ausfiel.

Während die Strecke am Samstagnachmittag bei perfekten Bedingungen befahren werden konnte, sorgte am Abend dann ein Gewitter für ordentlich Abwechslung. Streckenabschnitte verwandelten sich in richtige Schlammgruben und gewisse Teilstücke waren nur noch sehr schwer befahrbar. Fehlendes Sonnenlicht erschwerte die Kontrolle über das Mountainbike zusätzlich. „Nach dem Regen und vor allem nachts war es sehr anspruchsvoll. Volle Konzentration war absolut notwendig. Wir vom Team waren uns aber alle bereits solche Situationen gewohnt und so meisterten wir das Ganze ziemlich gut“, erzählt der Roggliswiler weiter. Auch sonst überzeugte die Mannschaft mit einer ausgeglichenen Leistung. Ein Blick auf die Rundenzeiten zeigt, dass alle vier Fahrer mindestens je einmal eine Rundenzeit unter 10 Minuten fuhr. Etwas, was nicht vielen gelang.

 

Nebst Lukas Winterberg und Marco Christen waren noch weitere Fahrer oder Fahrerinnen des VC Pfaffnau-Roggliswil in Schötz am Start, die es aufs Podest geschafft haben: Dani Schnider siegte mit seiner Mannschaft (Renata Bucher, Marcel Achermann und Oliver Imfeld) bei den Viererteams Mixed. Zweiter in dieser Kategorie wurde Patricia Winterberg zusammen mit ihrer Mannschaft (Pirmin Vogel, Jan Luternauer und Andreas Blum). Ebenfalls den Sprung aufs Schötzer Podest schaffte Adrian Meier bei den Viererteams Herren. Er startete zusammen mit Markus Köpfli, Stephan Blum und Adrian Arnold. Diese vier belegten in ihrer Kategorie den dritten Platz.

Bericht: Thomas Winterberg

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