Header neu3

Strassenrennen

Strassenrennen
GP Luzern
am 11. Mai 2019

CROSS-RACE

Cross-Race
GP Luzern
am 26. Dez. 2018

Events in 2018

09.05.   Mittwochabendrennen
17.05.   Radtest 1. Lauf
19.05.   Radtest 2. Lauf
03.11.   Afeno Quer und Bike Cup
26.12.   Cross-Race GP Luzern

Lukas KamerunLukas Winterberg bestritt in den letzten Tagen die über acht Etappen führende Tour du Cameroun. Dabei zeigte der Querfahrer eine tolle Leistung und verpasste am Schluss die Top-10 der Gesamtwertung nur knapp.

Nach dem Ende der Quersaison legte Lukas Winterberg eine kleine Pause ein und begann dann bald wieder mit den Vorbereitungen auf die neue Mountainbikesaison. Der Start an einer einwöchigen Strassenrundfahrt in Afrika war nicht geplant und kam eher spontan zustande. „Eigentlich wollte ich als Vorbereitung noch ein Trainingslager in der Wärme absolvieren. Doch dann ergab sich plötzlich die Gelegenheit auf dieses Rennen und meine Abenteuerlust bewegte mich dann schliesslich zum Start in Kamerun.“ Die Tour du Cameroun zählt in Afrika zu den wichtigsten Rundfahrten und ist für die Einheimischen sehr wichtig. Am Start stehen jeweils oft nur Nationalmannschaften und jeder will der Beste sein. Das Niveau ist sicher nicht unbedingt mit einem Rennen in Europa vergleichbar. Das heisst aber auch nicht, dass man einfach so mitfahren könnte. Denn am Start waren auch einzelne Afrikaner, die ihre Rennen sonst auf europäischem Boden bestreiten und so war auch das Tempo im Durschnitt selten unter 40 km/h.

„Ich hatte mir sportlich kein Ziel gesetzt. Ich wollte einfach Erfahrungen sammeln und schauen, dass ich ohne Stürze oder Defekte durchkam. Immerhin war es mein erstes Etappenrennen als Strassenfahrer“, erzählte Winterberg nach seiner Rückkehr aus Kamerun. Das Abenteuer begann für ihn aber nicht erst mit der ersten Etappe. Bereits nach der Landung in Yaunde, der Hauptstadt Kameruns, präsentierten sich Gegensätze zur gewohnten Schweiz. „Schon der Weg ins Hotel war ein Erlebnis. Verkehrsregeln oder Tempolimiten gab es hier nicht. Jeder fuhr, was sein fahrbarer Untersatz gerade hergab und damit man nicht vom Gaspedal musste, wurde einfach endlos gehupt.“

Das Rennen selbst startete dann eigentlich wie jedes andere Etappenrennen auch in Europa: Vollgas! Jeder wollte der Beste sein und jeder wollte sich vor heimischem Publikum an der Spitze präsentieren. So wurde das Rennen sehr schnell, hektisch und von Stürzen geprägt. „Ich war froh, dass ich heil durchkam. Teilweise waren es wirklich keine schönen Bilder. Bei einem Sturz sah ich ein Rennrad, dass drei Teile zerlegt wurde. Der Fahrer hatte allerdings ein riesen Glück, packte ein neues Velo und fuhr weiter. Unglaublich, wie verbissen die Fahrer hier waren.“

Lukas Kamerun2

Bis zur Rennhälfte hatte Lukas Winterberg bereits zwei Etappenresultate in den Top-20 eingefahren und lag im Gesamtklassement auf dem 14. Rang. „Ich war sehr zufrieden und damit bereits über meinen Erwartungen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich teilweise mit den Besten mithalten könnte.“ Es kam aber noch besser. Auf der Königsetappe konnte er sich im Finale gut positionieren und erreichte schliesslich im Schlusssprint einen grossartigen dritten Etappenrang. Damit wurde sein Ehrgeiz definitiv geweckt und es folgten mit den Rängen acht und fünf noch zwei weitere anschauliche Tagesresultate. Im Gesamtklassement beendete der Roggliswiler die Rundfahrt schliesslich auf dem 11. Rang und verpasste die besten Zehn nur um wenige Sekunden. „Es war ein sehr hartes, aber tolles Erlebnis. Ein richtiges Abenteuer und ich hoffe, dass ich von diesen Rennintensitäten in den kommenden Mountainbike-Rennen in der Schweiz profitieren kann.“

Sponsoren

Aktuellste Monatsbulletin