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Strassenrennen

Strassenrennen
GP Luzern
am 11. Mai 2019

CROSS-RACE

Cross-Race
GP Luzern
am 26. Dez. 2018

Events in 2018

09.05.   Mittwochabendrennen
17.05.   Radtest 1. Lauf
19.05.   Radtest 2. Lauf
03.11.   Afeno Quer und Bike Cup
26.12.   Cross-Race GP Luzern

Vor knapp zwei Wochen feierte der Elitefahrer Roland Thalmann aus Romoos seinen ersten Podestplatz in dieser Saison. Am letzten Sonntag folgte nach dem pfeifferschen Drüsenfieber im letzten Jahr erneut ein herber Rückschlag für den 21-Jährigen: Ein schwerer Sturz im Training.

 

Am Sonntagmorgen startete Roland Thalmann von Romoos aus über den Schallenbergpass in Richtung Thun zu einer längeren Trainingsfahrt. In der Abfahrt hinunter nach Thun ereignete sich aber in Oberei bei Süderen ein folgeschwerer Zwischenfall. Der Fahrzeuglenker eines entgegenkommenden Autos übersah Thalmann auf einer Abzweigung und nahm ihm bei voller Fahrt den Vortritt. „Ich sah das Fahrzeug. Der Fahrer machte aber keine Anzeichen, dass er abbiegen wollte. Plötzlich überquerte er meine Strassenhälfte und dann ging alles sehr schnell“, schildert der 21-Jährige. Da er im letzten Moment noch etwas ausweichen konnte, prallte er nicht frontal sondern „nur“ seitlich über die Motorhaube und Frontscheibe. Dabei brach er sich das linke Schlüsselbein und beim späteren Aufprall auf dem Asphalt zog er sich auch noch einen Beckenbruch auf der rechten Seite zu. Trotz der Verletzungen sieht der Romooser auch etwas positives: „Ich hatte grosses Glück. Wenn man die Umstände bedenkt, hätte es mich viel schlimmer erwischen können. Und so wie es im Moment aussieht, werden meine beiden Knochenbrüche wieder optimal verheilen.“ Derzeit ist Roland Thalmann noch im Luzerner Kantonsspital in Wolhusen bis definitiv entschieden ist, ob die Brüche selber verheilen können oder doch noch ein operativer Eingriff vorgenommen werden muss. Danach folgt eine rund 6- bis 8-wöchige Heilungszeit bevor dann wieder an vorsichtiges Training gedacht werden kann. Besonders hart für Thalmann ist, dass er bereits letzte Saison nach dem pfeifferschen Drüsenfieber einen Rückschlag wegstecken musste. Nur wenige Tage nach dem Unfall schaut er aber bereits wieder nach vorne. „Es ist, wie es ist und ich gebe nun mein Bestes, damit ich den Heilungsprozess optimal beeinflussen kann. Ich werde auf keinen Fall nichts auf Spiel setzen und erst wieder Rennen bestreiten, wenn ich weiss, dass alles wieder gut ist. Insgeheim hoffe ich aber, dass ich Im Spätsommer oder Herbst nochmals etwas Rennrhythmus sammeln kann.“

 

 

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