, Hochuli Daniel

Harte aber überaus lehrreiche Renneinsätze in Frankreich und Belgien für Jann Salm (U19) und Florian Hochuli (Elite)

Guter 41. Rang für Jann Salm bei der U19 Ausgabe von Paris-Roubaix Mit dem Ziel Roubaix zu erreichen angereist, erreicht Jann im äusserst anspruchsvollen und in diesem Jahr sehr schnell gefahrenen U19-Rennen den sehr guten 41. Rang. Sechs anspruchsvolle Renntage in einer Woche zum Saisonauftakt für Florian In Belgien mit der Mur de Huy Classic sowie dem 5-tägigen Circuit des Ardennes startete Florian in die neue Saison. Im sehr anspruchsvollen Rennen konnte er viele wertvolle Erfahrungen sammeln und das Rennen trotz einem Sturz auf der dritten Etappe zu Ende fahren und mit seiner Mannschaftsarbeit auch seinen Anteil zum sehr guten Team-Ergebnis beitragen.

Nicht nur eines der grössten Radsport Monumente für die Profis, sondern auch 18 anspruchsvolle Pavé-Sektoren, die auf die U19 Fahrer warteten….

Ein 5-Sterne Hotel ist etwas vom Besten was es gibt. Wenn aber kurz vor dem Ziel der 2 Kilometer lange 5-Sterne Sektor „Carrefour de l’Arbre“ auf die Fahrer wartet, dann verheisst das nichts Gutes. Die 5 Sterne in diesem Abschnitt stehen für einen extrem schlechten Zustand der Pavés, Löcher in der Strasse, Grasnarben, der knapp bemessene Platz zusätzlich durch die vielen Zuschauer weiter verengt. Doch das Ziel in Roubaix ist nicht mehr weit. Und dann einbiegen in das Velodrome von Roubaix, die Glocke läutet und Jann hat die Gewissheit, dass dieses Rennen nur noch 500 Meter dauert.

Es war eines der schnellsten U19 Rennen der vergangenen Jahre. Geprägt durch viel Stürze, Defekte und hohen Ausfallquoten. Jann belegte mit 2 Minuten 16 Sekunden Rückstand auf den Sieger Platz 41.

Am Tag danach schmerzen die Hände mehr als die Beine. Viel Zeit zum Erholen bleibt nicht. Bereits am Donnerstag geht es wieder nach Gent/Belgien. Am nächsten Wochenende stehen internationale Bahnrennen auf dem Programm. 

Mur de Huy Challenge und Circuit des Ardennes – sechs anspruchsvolle Renntage in einer Woche für Florian Hochuli

Eine Woche und insgesamt 6 Renntage in Belgien und Nordfrankreich – so sah das Auftrakt-Rennprogramm für die Saison 2026 von Florian aus.

Mur de Huy Classic U23 – der legendäre Anstieg und leider ein paar Schlaglöcher zu viel….

Das anspruchsvolle Rennen in den belgischen Ardennen führte nach einer längeren Auftaktrunde gleich mehrere Male über die legendäre Mur de Huy. In der ersten Anfahrt noch perfekt positioniert und mit der Spitze oben angekommen musste sich Florian in der nächsten Anfahrt Richtung Huy einen Weg an die Spitze bahnen. Leider erwischte er dabei ein grosses Schlagloch zu viel und stand mit einem gebrochenen Hinterrad am Strassenrand. Die wilde Jagd hinter dem Mannschaftswagen endete danach leider in einer stehenden Wagenkolonne und das Spitzenfeld konnte nicht mehr erreicht werden. So endete der erste Renneinsatz leider 20 km vor dem Ziel…

Circuit des Ardennens – fünf äusserst anspruchsvolle aber sehr lehrreiche Renntage in den französischen Ardennen

Nur zweit Tage später startete Florian mit dem Team Storck MRW Bau beim 5-tägigen Circuit des Ardennes. Das Niveau war sehr hoch und so wurden sämtliche Etappen von Beginn an mit Vollgas gefahren.

«Nebst dem sehr hohen Tempo und den vielen Anstiegen musste ich mich insbesondere an die deutlich längeren Distanzen gewöhnen. Die Startetappe mit 130 km und 1600 HM entsprach etwa einem anspruchsvollen Elite Rennen in der Schweiz… das war aber die mit Abstand kürzeste und einfachste Etappe» fasst Florian den Auftakt in ein neues Abenteuer zusammen.

«Die Samstag-Etappe über knapp 200 km und über 3500 Höhenmeter war eine neue Erfahrung für mich, ich konnte diese aber gut zu Ende fahren – in der Schlussetappe hat es mir dann aber nach etwa 1 Stunde so richtig den Stecker gezogen und ich musste nochmals richtig tief gehen um das Ziel vor Kontrollschluss zu erreichen. Alles in Allem aber ein super Erlebnis – mit einigen offensiven Akzenten und Mannschaftsarbeit und vor allem dem 6. Gesamtrang für das Team ein sehr guter Auftakt in die Saison» fasst Florian seine ersten Rennen im neuen Team zusammen.

Nun stehen für ihn ein paar Tage Erholung auf dem Programm bevor es nach einem guten Trainingsblock Anfang Mai mit der Lotto Famenne Ardenne Classic (BEL) sowie voraussichtlich der 5-tägigen Flèche du Sud (LUX) weitergeht.